Die Paartalbahn

Diese Seite ist ein Eigenprojekt der Bürgerinitiativen Mobilität (BüMobil) e.V. zur Förderung der öffentlichen Elektromobilität im Bereich der Paartalbahn.

BüMobil e.V. ist ein politisch neutraler Verband, der sich für die nachhaltige umweltfreundliche Multimobilität und die Förderung der umweltfreundlichen echten Elektromobilität im öffentlichen multimodalen Verkehr einsetzt. Den Bürgern steht BüMobil e.V. für Informationen zur Verfügung, die sich für eine nachhaltige, umweltfreundliche multimodale Mobilität im öffentlichen Verkehr interessieren, diese fördern und gestallten wollen.

Ziel

BüMobil e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, die Mobilität aus Bürgerhand für Bürger zu fördern und über Bürgerprojekte zu informieren und Handlungsoptionen für eine nachhaltige Elektromobilität aus Bürgerhand zu fördern.
Der elektromobile Öffentliche Nahverkehr ist ein nachhaltiger und zukunftsfähiger Jobmotor und generiert neue Arbeitsplätze im Paartalraum.

Die Paartalbahn ist für Südbayern ein wichtige und bedeutende Verkehrsachse zwischen den beiden Großstädten Augsburg und Ingolstadt innerhalb der Metropolregion München, die in ihrem Bestand und ihrer Entwicklungsmöglichkeit vorgestellt werden soll. Neben den vielen anderen Schienenverkehrswegen hat die Paartalbahn sehr große verkehrspolitisch Entwicklungspotentiale im Bereich Leistung, nachhaltige umweltfreundliche öffentliche Mobilität und öffentliche Elektromobilität.

BüMobil e.V. setzt sich seit einigen Jahren für den besseren Anschluss der Paartalgemeinden zum S-Bahnnetz München und MVV-Raum ein. Es konnten zumindest kleinere Verbesserungen erreicht werden.
Die bisherige die Politik nimmt die Notwendigkeit einer Verkehrswende nicht ernst und lehnt diese sogar aktiv ab. Umfangreicher flächenfressernder Straßenbau und weitere Vermehrung des fossilen Autoverkehr soll alleine das Problem von weiter massiv steigenden Autopendlerzahlen in Höhe von ca. 20 000 Autopendlern in den Raum Dachau und München lösen. Der Raum Augsburg ist vom selbigen Verkehrsproblem des fossilen Autoverkehrs betroffen. Jedoch wird gerne übersehen, dass hierbei das Autoverkehrsproblem nur von einem Landkreis einfach nur in den nächsten Raum verlagert wird ohne eine nachhaltige Lösung des Autoverkehrsproblems anzustreben.
Mit mehreren Mrd. € Investitionen in den Straßenbau in den kommenden Jahren soll dort das dauerhafte Autoverkehrsproblem ohne nachhaltige Nahverkehrsangebote behoben werden. Massive Flächenversiegelung und bisher ungekannten Ausmaß sind die Folge. Die negativen Folgen dieser einseitigen Förderung des Straßenverkehrs, wird durch vermehrten Luftverschmutzung, umfangreicher Verlust an Biosphäre und das Massensterben von Vögel und Insekten im Städtedreieck Augsburg – Ingolstadt und München nicht beachtet. Jedoch wird auch dieser massive Straßenbau das Autoverkehrsproblem nicht lösen. Genausowenig lösungsorientiert wie in den letzten 60 Jahren der Autoverkehrförderung.
Nicht umsonst ist Bayern im Bundesländerindex Mobilität und Umwelt 2016/17 nur auf Platz 15 von 16 Bundesländern.
Das BBSR zur (ÖV-) Nahversorgung kommt in ihrer regionalen Detailstudie zu einem vergleichbaren negativen Ergebnis.
Gerne wird immer aus politischer Seite behauptet, dass der ÖPNV viel zu teuer und zu langsam sei und sich nicht lohne! Der Bürger sollte daher bei der Politik intensiver nachfragen und könnte auf seiner Suche nach einer Antwort eine Überraschung erleben. Informationen zum Thema Kostenwahrheit Auto vs. ÖPNV finden Sie hier.

Man wirbt politisch mit diesen Landschaften sehr gerne für den Tourismus, der jedoch mangels Alternativen dann mit dem fossilen Auto anreisen muss.  Hier stellen sich die selbst geschaffenen Zwänge und Abhängigkeiten der zunehmenden Verlagerung des Personen- und Warenverkehrs von der Schiene auf die Straße sehr gut dar. Statt Naturerlebnis gibt es Straßenbau.
Auch hier wollen wir kurz anhand der Paartalbahn darstellen, wie umfangreich diese Verlagerung vom ehemals leistungsfähigen Schienenverkehr auf die Straße diesen Kreislauf der Landschaftsverbrauches durch den Straßenbau negativ befördert wird.
Dabei ist die Lösung des fossilen Autoverkehrs für die Landkreise Aichach-Friedberg, Neuburg-Schrobenhausen und Dachau leicht, schnell und preiswert zu lösen: Mit einer leistungsfähigen MVV Buslinienverbindung sofort als Vorläuferverbindung und mit einem S-Bahnlückenschluss innerhalb von 8 Jahren als Folgeprojekt.
Und der Vollausbau der Paartalbahn muss endlich umgesetzt werden.

Oder um Ludwig Thoma zum Thema Eisenbahnverkehr in Bayern zu zitieren:
“…. Mit Beginn des Bahnbaus im Jahre 1910 verfasste er unter der Überschrift -Verkehr in Bayern – einen sehr kritischen Artikel über diese Bahnlinie nach Altomünster. Darin beklagt er zunächst, dass man nicht “…frischweg eine Vollbahn von Dachau nach Aichach gelegt hat, die nach allen Seiten hunderfältigen Nutzern spenden könnte”. Solsche Bahnen sind nach seien nach seinen Worten schon seit Jahrzehnten nicht mehr im “Königreich” angelegt worden. “Viel lieber baut man bald deisem, bald jenem Abgeordneten für seine Wähler Gefälligkeistbahnen….”
Zietiert nach: Drehscheibe des Südens – Eisenbahnknoten München, Peter Lisson u.a., 1991, Hestra-Verlag
Eine verkehrspolitische Weitsicht die heute noch aktuell ist und heute noch immer fehlt.

Die Bürger (ob Laien, Fahrgäste oder Fachmann), die Anliegergemeinden und deren Umland, sowie Gewerbe, Industrie und Verkehrsanbieter, Fahrgast- und Naturschutzverbände werden zur Mitarbeit eingeladen. Es sollen die Fahrgastbedürfnisse, die Infrastrukturplanungen, der Infrastrukturbedarf und die menschenfreundliche Stadtentwicklung an der Paartalbahn zusammengeführt werden. Ziel ist eine menschen- und umweltgerechte nachhaltige Mobilität aus Bürgerhand.

Diese Homepage möchte mit einer guten Portion gesunden Menschenverstandes das Thema nachhaltige E-Mobilität, Multimobilität beleuchten und dem Ausbau der Paartalbahn, sowie dem S-Bahnlückenschluss Aichach – Altomünster eine neue Ausrichtung und neuen Schub geben. Sie dient der Förderung der echten öffentlichen Elektromobilität, des Umweltschutzes, des Landschaftsschutzes und zur Förderung einer sauberen Luft durch öffentliche Elektromobilität.
Diese Homepage erhebt nicht den Anspruch einer vollständigen fachlichen oder gar wissenschaftliche Ausarbeitung.

Wir suchen ebenso Unterstützer für diese Vorhaben, damit wir dieses bürgernahe Informationsangebot weiter ausbauen und weitere Gutachten und fachkundige Ausbaupläne für ihre nachhaltige Elektromobilität einfügen können. Eine Gründung einer Bürgerinitiative zur Förderung diese Projektes sollte durch die Bürger angestrebet werden.
Die Zukunft des nachhaltigen Öffentlichen Personennahverkehr sollte nicht von der Autolobby gestaltet werden. Deshalb Fördermitglied und Spender werden.

Wenn Sie mitarbeiten wollen oder wenn Sie unsere Arbeit für einen besseren und nachhaltigen Öffentlichen Verkehr finanziell unterstützen möchten, finden Sie HIER die Information dazu.

Hinweise zur fachlichen Erweiterung und fachlich- sachlichen Korrektur sind erwünscht: Kontakt