Die Paartalbahn

Diese Seite ist ein Eigenprojekt der Bürgerinitiativen Mobilität (BüMobil) e.V. zur Förderung der öffentlichen Elektromobilität im Bereich der Paartalbahn.

BüMobil e.V. ist ein politisch neutraler Verband, der sich für die nachhaltige umweltfreundliche Multimobilität und die Förderung der umweltfreundlichen echten Elektromobilität im öffentlichen multimodalen Verkehr einsetzt.
Den Bürgern steht BüMobil e.V. für Informationen zur Verfügung, die sich für eine nachhaltige, umweltfreundliche multimodale Mobilität im öffentlichen Verkehr interessieren, diese fördern und gestalten wollen.

Aktuell:
Auch im Autoland Bayern kann der menschenfreundliche und autoverkehrsproblemlösende ÖPNV eine gute Zukunft haben und schafft gute Arbeitsplätze, wenn vernünftige Bürger dies von der bayerischen Politik einfordern.
Manche Informationen sind in der “Autoland Bayern” Presselandschaft nicht zu finden.

1.
Ganz im Sinne des verkehrspolitisch verkündeten “Bayern ist ein Autoland”  und “Das Auto bleibt in Bayern die Nummer eins” hier die neuen Qualitätszahlen zur bayerischen Nahverkehrserschließung.
– Bayern ist auf Platz 15 von 16 bei der Erreichbakreit von Bus und Bahn – Bundesländervergleich
– Beim “Bayern ist ein Autoland” Vergleich ist der Landkreis Neuburg-Schrobenhausen auf Platz 88 von 96 bei der Erreichbarkeit von Bus und Bahn – Top und Flop in Bayern
– Beim Thema  Nachhaltige Verkehrspolitik: Bundesländerindex Mobilität und Umwelt 2018/ 2019 ist Bayern sogar auf Platz 16 von 16.
Daher ist es kein Wunder über die steigenden Autozahlen und Autostau, wenn man mit diesen negativen Zahlen des bayerischen ÖPNV die Bürger alternativlos ins Auto zwingt. Da kann man natürlich weiter seine Autoverkehrspolitik rechtfertigen und das ÖPNV-Potential einfach unbeachtet lassen. Man nennt daher sowas selbsterfüllende Prophezeiung.
Selbiges katastrophales verkehrspolitische Bild beim Schienengüterverkehr: Deutschland und Bayern staut – Österreich und Europa baut: Volle Fahrt aufs Abstellgleis – Über das Verschwinden der Güterzüge
Was sagt die Regierungspartei? CSU-General Blume: “Bayern ist die Musterregion Europas” . Ist dies positiv oder negativ gemeint?
Mehr zum Thema bayerische Nahverkehrsqualität und Verkehrspolitik gibt es unter ÖPNV und Schienengüterverkehrs-Qualitätsmängel (nicht nur) im Paartalraum

2.
EU bestätigt: Schienenverkehr ist unschlagbar vorteilhaft.
“Klare Vorteile bei Umwelt- und Klimaschutz
In einer lang erwarteten Untersuchung hat die EU-Kommission für die einzelnen Verkehrsträger ermittelt, wie stark die Nutzer heute zu den gesamtgesellschaftlichen Kosten beitragen. In die Betrachtung gehen Belastungen ein, die ein Verkehr für die Gesellschaft insgesamt erzeugt (so genannte externe Kosten).  Dazu zählen Klimabelastung, Luftverschmutzung, Lärm und Unfälle. Bei dieser umfassenden Betrachtung zeigt sich, dass die heutigen Steuern und Abgaben die Gesamtkosten des Verkehrs nicht abdecken. Die einzige Ausnahme bilden in Europa Hochgeschwindigkeitszüge. Besonders groß ist der Vorteil der Schiene, wenn man wie von der EU-Kommission betrachtet den Nutzen jedes weiteren Euro nach dem Infrastrukturausbau für die einzelnen Verkehrsträger anschaut. „Die Studie zeigt wieder einmal: Wenn alle Kosten wie die Klima- und andere Umweltbelastungen berücksichtigt werden, spricht alles für die Schiene“, betonte Flege als Geschäftsführer des Verkehrsbündnisses Allianz pro Schiene.” Quelle: Allianz-Pro-Schiene

3.
Steigerwaldbahn: Bayern vernichtet Eisenbahnstrecke. Vor einigen Wochen hat BüMobil e.V. zusammen mit anderen Fahrgastorganisationen zur Rettung der Steigerwaldbahn aufgerufen. Während sich die Bürger für die Rettung der Zukunftsmobilität Eisenbahn einsetzen, hat die “Bayern-ist-ein-Autoland” Regierung Fakten geschaffen und die Strecke zur Verschrottung freigegeben. Steigerwaldbahn: Endstation Schrottplatz

Und da gibt es noch ein paar mehr aussagekräftige verkehrspolitisches Regierungsentscheidungen in Bayern, die im krassen Gegensatz zu den üblichen ÖPNV Sonntagsreden und Wahlversprechen stehen:

Nordbayern Online: S-Bahn nach Neumarkt: CSU und FW blockieren durchgängigen 20-Minuten-Takt
Münchner Merkur: Abstimmung im Landtag Reaktivierungs-Kriterien bleiben: Schlechte Karten für die Fuchstalbahn
Während in anderen Ländern hohe Landespolitiker selbstverständlich den eigenen verkehrspolitisch gewollt gut ausgebauten ÖPNV nutzen Wien – Treuer Öffi-Nutzer: Van der Bellen erneut in Wiener U-Bahn gesichtet fahren in Bayern die Politiker immerhin für die öffentliche Pressearbeit schon mal fast 3 Stationen mit der S-Bahn  Söders S-Bahn-Fahrt – Probleme schon beim Ticketkauf
Damit diese schlechten ÖPNV Zuständ in Bayern nicht überall so bleiben, gibt es eine aktuelle Petition von Pro-Bahn Für eine bessere Bahn im Werdenfels und Pfaffenwinkel

Ziel

BüMobil e.V. hat sich die Aufgabe gestellt, die Mobilität aus Bürgerhand für Bürger zu fördern und über Bürgerprojekte zu informieren und Handlungsoptionen für eine nachhaltige Elektromobilität aus Bürgerhand zu fördern.
Auch der elektromobile Öffentliche Nahverkehr ist ein nachhaltiger und zukunftsfähiger Jobmotor und generiert neue Arbeitsplätze.
Level 1. Die Paartalbahn wird mit 4 MVV-Expressbuslinien (möglichst mit Elektroantrieb) an das MVV S-Bahnnetz / MVV Regiobusnetz angebunden: Aichach – Altomünster, Dasing  – München Pasing, Schrobenhausen – Altomünster, Schrobenhausen – Petershausen.
Level 2. S-Bahnlückenschluss (elektrifiziert) Aichach – Altomünster.
3. Ausbau und Elektrifizierung der Paartalbahn.

Die Paartalbahn ist für Südbayern ein wichtige und bedeutende Verkehrsachse zwischen den beiden Großstädten Augsburg und Ingolstadt mit über 604 000 Einwohnern (Bevölkerungsentwicklung +8 – 15%) innerhalb der Metropolregion München, die in ihrem Bestand und ihrer Entwicklungsmöglichkeit vorgestellt werden soll.
Die Paartalbahn sehr hohe bisher ungenutzte verkehrliche Entwicklungspotentiale im Bereich Leistung, nachhaltige umweltfreundliche öffentliche Mobilität und öffentliche Elektromobilität.
Alleine aus den Landkreisen AIC und NB pendeln 20 – 25% (ca. 70 000 Pkw Fahrten. Stark ansteigend) mit dem Pkw in den MVV Raum DAH, FS, München Stadt und Landkreis München und verstopfen damit dort die Straßen und bedrohen die Atemluftqualität. Verantwortungsvolles landkreisübergreifendes politisches Handeln für die kommunalen Nachbarn scheint ein fremder Gedanke zu sein.

Selbst schnell umsetzbare, einfache MVV-Expressbuslinien zwischen der Paartalbahn und dem MVV-Raum werden auf Seiten der Paartalbbahnlandkreise und im Regierungsbezirk Schwaben, die die Nachbarlandkreise vom Autoverkehr entlasten könnten, wortreich abgelehnt. Der landkreiseigene Autoverkehr findet beim Nachbarn als Autostau statt und ist daher dessen Problem. Am schnellsten geht es mit viel Geld für den Straßenbau, und expediert das Autoverkehrsproblem per exzessiven Straßenbau zum Landkreisnachbarn. So einfach ist Verkehrspolitik in Bayern.

Gibt es ein schlüssiges und zukuftsfähiges verkehrspolitisches Ausbaukonzept für die Paartalbahn oder für den ÖPNV in Bayern, so wie es Baden-Württemberg vorbildlich erarbeitet ha(Bahnen und Busse für Baden-Württemberg)? Nein, es gibt für Bayern kein erkennbares politisches Eisenbahnausbaukonzept oder ÖPNV Ausbaukonzept; keinen ernsthaften politischen Willen und keine politische Beschlussfassung zum ÖPNV Ausbau.

Die in 2018 gewälte Bayerisches Staatsregierung aus CSU/FW haben Bayern wieder (wie seit über 50 Jahren) zum Autoland und Straßenbauland ausgerufen.
Es stellt sich jedoch die Frage: Welchen (auto-)verkehrlichen (Problemlösungs-) Erfolg hat diese völlig einseitige Straßen- und Autoverkehrvermehrungspolitik? Immer noch mehr Autoverkehr, ist einfach nicht zuviel genug!?
Dennn die Autozulassungszahlen in Deutschland sollen weiter ansteigen; und weltweit sollen der Autobestand von derzeit ca. 800 Mio. auf ca. 1,6 Mrd. Autos ansteigen, so der Wille der Autoindustrie und der Autolobbypolitik.
Die Nationale Akademie der Wisschenschaften – Leopoldina spricht dagegen eine deutliche Sprache pro Verkehrswende: Nationalakademie Leopoldina empfiehlt bundesweite Strategie zur Luftreinhaltung und eine nachhaltige Verkehrswende.
“… Der Straßenverkehr ist nur eine der Quellen von Luftschadstoffen. Er führt aber neben weiteren Belastungen vor allem zur Emission von Treibhausgasen. Deutschland werde seine internationalen Verpflichtungen zur Reduktion von Treibhausgasen nur mit einer nachhaltigen Verkehrswende erreichen können, wird in der Stellungnahme betont. Diese erfordere die Entwicklung von weiteren emissionsarmen Formen der Mobilität. Eine nachhaltige Verkehrswende werde nicht nur zur Minderung verkehrsbedingter Belastungen beitragen, sondern könne auch die Wirtschaft voranbringen. …” Quelle: Nationale Akademie der Wissenschaften – Leopoldina – Auszug Pressemitteilung vom 09.04.2019

BüMobil e.V. fordert eine einfache Weiterentwicklung und Qualifizierung des Schienenverkehrs und die Qualifizierung von öffentliche Mobilitätsangeboten.
Im Gegensatz dazu stehen die politisch sehr beliebten “Megaprojekten und Jahrhundertbauwerken”, die letztendlich keiner ernsthaften fachlichen Prüfung standhalten und nur geringe positive Systemwirkung im Öffentlichen Verkehr haben.
Die von uns aufgezählten Verbesserungsmöglichkeiten liegen bereits meist als positive fachliche Studien und Vorplanungen seit vielen Jahrzehnten in den dunklen Schubladen der politischen Aufgabenträger.
Die Bürger müssen selbst aktiv werden, da die Politik nicht gewillt ist, für eine nachhaltige und umweltfreundliche öffentliche Elektromobilität und öffentliche Multimobilität für über 604 000 Einwohnern zu sorgen.

Gerne werden nachhaltige Bürgermobilitätsinteressen und deren Mobilitätsvereinigungen aus autonahen politsichen Kreisen als “Spinner, Fortschrittsverweigerer, Autofeinde und Dampflokküsser” abgetan. Der bürgerliche Einsatz für eine nachhaltige und umweltfreundliche öffentliche Mobilität wird ebenso als pure Autofeindlichkeit dargestellt, wenn die Alternative Verkehrslösung anders lautet als Straßbau und Autoverkehr.
Tatsächlich sind in diesen nachhaltigen Bürgermobilitätsinitiativen genau die Mobilitätsfachleute, die solche politischen mobilitätsfeindlichen Zustände öffentlich anprangern und nachhaltige und volkswirtschaftlich sinnvolle Alternativen aufzeigen und einfordern, die ohne Auto und Straßenbau auskommen.
Gerne lassen wir den Bundesrechnungshof und die politische Presse über die Negativleistungen der deutschen Autolobbyparteien für die öffentliche Eisenbahninfrastruktur sprechen:
Vor Mega-Militärübung: NATO-General lästert über „miserables“ deutsches Verkehrssystem
Fehlende Elektrifizierung – Warum die Schweiz Bayern beim Bahnausbau helfen muss
Cicero: Hilfloses Schweigen
Augsburger Allgemeine: Chaos und dicke Luft – So desaströs ist deutsche Verkehrspolitik
Bundesrechnungshof: Bund nimmt Verantwortung als Alleineigentümer der DB AG nicht wahr – Ziele der Bahnreform in Deutschland nicht erreicht
Die Anstalt – 25 Jahre Bahnreform
Näheres zum Thema einseitiger Verkehrspolitik finden Sie auf der Seite Presse und Politik und Qualitätsmängel im ÖPNV (Lkr. IN, ND, AIC, DAH).

Politisch versprochene Ausbaumaßnahmen für die Paartalbahn seit 2007 und deren politische Umsetzungsverweigerung:
Oder: „… Der Bund und die DB AG haben die Kernziele der vor 25 Jahren angestoßenen Bahnreform verfehlt. Gerade im Verhältnis zur Straße kam kaum mehr Verkehr auf die Schiene. Im Güterverkehr liegt der Verkehrsanteil der Eisenbahn sogar niedriger als 1990“, sagte der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller anlässlich der Zuleitung eines Sonderberichts an den Deutschen Bundestag über die strukturelle Weiterentwicklung der Deutschen Bahn AG (DB AG). …” Bundesrechnungshof, Pressemitteilung vom 17.01.2019 (Auszug)

Soll-Zustand: Ausbauvorhaben Paartalbahn im Bayerischer Landesentwicklungsplan, BEG, Bundesverkehrswegeplan?
Ist-Zustand: Keine Investitionsmaßnahmen des Freistaats Bayern / Bundes vorgesehen.
Soll-Zustand: Haltestellenreaktivierung Paar

Ist-Zustand: Politisch verschoben auf unbestimmte Zeit, wegen fehlendem Streckenausbau. Ebenso Hörzhausen, Edelshausen, Pobenhausen.
Soll-Zustand: Elektrifizierung von Augsburg-Hochzoll – Ingolstadt (Eichstätt Bahnhof – Eichstätt Stadt) bis 2019?
Ist-Zustand: Politisch gestrichen vom Freistaat Bayern.
Soll-Zustand: Erhöhung der Streckenhöchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf 160 km/h?
Ist-Zustand: Politische gestrichen vom Freistaat Bayern.
Soll-Zustand: Taktverdichtung auf 30 Minuten von Augsburg nach Ingolstadt mit Expresszügen und ICE Anschluss (nach Berlin)?
Ist-Zustand: Bereits heute schnellere und preiswertere (!) Verbindung von Augsburg via Ingolstadt nach Berlin möglich, als über Augsburg – München – Berlin und damit deutliche Fahrgaststeigerung durch Fernreisende auf der Paartalbahn möglich (Siehe Entwicklungsmöglichkeiten Paartalbahn). Politisch ignoriert vom Freistaat Bayern.
Soll-Zustand: Vorhaltung als süddeutsche Redundanzstrecke bei Großstörungen und Krisen zwischen München – Ingolstadt und München – Augsburg.

Ist-Zustand: Derzeit wegen maroder Paartalbahnbrücken keine Redundanzfahrten möglich. Derzeit sehr großräumige Umwegfahrten erforderlich, mit mehreren Stunden Verspätung und Zugausfall.
Soll-Zustand: Neubau Bahnsteige mit einheitlichen neuen barrierefreien und stufenfreien Paartalbahn-Bahnsteighöhe 76 cm
Ist-Zustand: Bahnsteighöhe Bayern: 19 – 55/76 cm (Stufen-) Mischbahnsteighöhe.
Soll-Zustand: Stadtteilverbindende Bahnsteigunterführungen für Friedberg, Aichach, Schrobenhausen, sowie Unterführung Dasing. ÖPNV-Zugangserleichterung.
Ist-Zustand: Politisch abgelehnt. Keine rad- oder fußgängerfreundlichen Maßnahmen, die den Verzicht auf das Auto erleichtern, und damit auch kein Abbau von Zugangshemmnissen zum umweltfreundlichen und nachhaltigen ÖPNV.
Soll-Zustand: Paartalbahnbrücken ZK1+2 (Normal belastbar und befahrbar).
Ist-Zustand: ZK3+4 (Baufällig und nur noch gering belastbar. Nur noch mit Hilfsbrücken befahrbar. Kein Güterverkehr möglich). Viele Paartalbahn-Eisenbahnbrücken sind aus dem Jahre 1875 und müssen wegen Baufälligkeit dringend ersetzt werden. Derzeit keine politischen Maßnahmen zur Brückensanierung.
Soll-Zustand: Streckentragfähigkeit / Leistungsfähigkeit (Streckenklasse). Widerherstellung mindestens Soll-Zustand: CE (Deutscher Neu- und Ausbaunormstandard: D4, 8t/m)
Ist-Zustand: Kritischer B2 (6,4 t/m) Zustand.  Die einzige (!) Hauptstrecke in Oberbayern mit B2. Selbst kleine Stichstrecken, wie Eichstätte Bahnhof – Eichstätt Stadt haben D4 (8t/m)! Damit ist die Belastbarkeit der Paartalbahn wegen maroder Brücken und mangelhaftem Oberbau bedenklich herabgesetzt. Nur noch für leichte Reisezüge befahrbar; kein durchgehender Güterverkehr möglich, keine Fernverkehrszüge möglich. Keine politischen Maßnahmen zur Wideranhebung auf Soll-Streckenklasse CE. Oder auf Normstandard D4.
Soll-Zustand: Güterverkehrsverlagerung zurück auf die Paartalbahn.

Ist-Zustand: Strecke für Schienengüterverkehr wegen maroder Brücken (teilweise) nicht nutzbar. Keine politischen Maßnahmen des Freistaats Bayern / Bundes zur Förderung des Schienengüterverkehrs auf der Paartalbahn.
Soll-Zustand: Befahrbarkeit der Weichen im abzweigenden Strang mit Hg 80 km/h zur erheblichen Beschleunigung der Paartalbahn (Reisezeitverkürzung).
Ist-Zustand: Beibehaltung auch nach Austausch der Weichen im abzweigenden Strank mit Hg 60 km/h.
Soll-Zustand: Wendegleis Augsburg-Oberhausen und neuer Bahnsteig (Bahnsteighöhe 76 cm) für die Paartalbahn seit 2014.
Ist-Zustand: Umsetzung unbestimmt und nicht vor 2025+X.
Soll-Zustand: Landkreis ÖPNV Regionalbuskonzeption und Qualitätsmanagement, Fahrplanqualität, Bedienungsqualität 30/60 Minuten, Einheitstarif.
Ist-Zustand: Mangelhaft. Siehe auch: ÖPNV Qualitätsmängel (nicht nur) im Paartalraum

Politisch versprochen seit 2009 wurde für die Paartalbahn der Anschluß an das S-Bahnnetz München:
Soll-Zusand: MVV-Expressbuslinie von München-Pasing – Odelzhausen – Dasing für 2015.
Ist-Zustand: Zur Umsetzung vorgesehen zum Fahrplanwechsel 12/2020.
Soll-Zusand: S-Bahn-Lückenschluss München-Pasing – Odelzhausen – Dasing
Ist-Zustand: In Prüfung beim Freistaat Bayern. Keine sonstigen Maßnahmen. Umsetzung unbestimmt und Planung nicht vor 2050 (Inbetriebnahme derzeit vrsl. 2075  – 2100).
Soll-Zusand: Eine MVV-Expressbuslinie Altomünster – Aichach.
Ist-Zustand: Politisch gescheitert zwischen Regierungsbezirk Schwaben und Oberbayern.
Soll-Zusand: S-Bahn-Lückenschluß Altomünster – Aichach.
Ist-Zustand: Diskutiert seit 1910. In Prüfung beim Freistaat Bayern. Keine sonstigen Maßnahmen. Umsetzung unbestimmt und Planung nicht vor 2050 (Inbetriebnahme derzeit vrsl. 2075 – 2100).

Während auf der maroden Paatalbahn ( Bayerischer Landtag DS 17/3242 Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Markus Ganserer BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 27.08.2014 ) nicht einmal mehr durchgehende Güterzüge oder schwere Reisezüge fahren können, wird die B300 wegen des sehr stark zunehmenden Straßengüterverkehr zur vierpurigen gelben Autobahn ausgebaut, träumt man von autonomfahrenden Lang-E-Lkw mit Oberleitung, von Flugautos, Flugtaxis und selbstfahrenden Autos, die den Nahverkehr und Schienenverkehr im Raum Ingolstadt ersetzen sollen. Letztendlich wird der Straßenverkehrsstau lediglich privatisiert und mit noch höherem Energieaufwand und noch mehr Lärm in die Luft verlagert.

Die alternativen öffentlichen (elektromobilen) Verkehrsmittel als Alternative zum fossilen Öl-Verbrennungsmotor wird von bestimmten Parteien schon gerne mal als ungesunder Menschenverstand subsumiert.
Es wird den Autoherstellern ein privates Mobilitätsmonopol zugestanden und damit zeitgleich die staatliche Daseinsvorsorge (der öffentlichen Mobilität) weiter privatisiert und abgebaut.
Ergebnis: Unbegrenzte Straßenbauinvestionsmittel des Freistaat Bayern / Bund für die Straßenverkehrslobby.
Deutlicher kann man eine politisch einseitige Lkw- und Autoverkehrspolitik nicht darstellen.

BüMobil e.V. setzt sich seit einigen Jahren für den besseren Anschluss der Paartalgemeinden zum elektromobilen S-Bahnnetz München und MVV-Raum ein. Es konnten zumindest kleinere Verbesserungen erreicht werden.
Die derzeitige Landes- und Bundespolitik nimmt die Notwendigkeit einer menschengerechten und umweltfreundlichen Verkehrswende nicht ernst und lehnt diese sogar aktiv ab.
Umfangreicher flächenfressernder Straßenbau und weitere Vermehrung des fossilen Autoverkehrs soll alleine das Problem von weiter massiv steigenden Autopendlerzahlen in Höhe von ca. 75 000 Autopendlern in den Raum Dachau und München lösen. Der Raum Augsburg ist vom selbigen Verkehrsproblemen des fossilen Autoverkehrs betroffen.
Jedoch wird gerne übersehen, dass hierbei das Autoverkehrsproblem nur von einem Landkreis einfach zum Nachbarn verschoben wird, ohne eine nachhaltige Lösung der vielen Autoverkehrsprobleme und dessen Umweltprobleme anzustreben.

Mit weiteren mehreren Mrd. € Investitionen in den Straßenbau soll in den kommenden Jahren das dauerhafte Autoverkehrsproblem, wiederholt erfolglos behoben werden (Politisches Motto in Bayern: “Straßenbau ist Umweltschutz”).
Massive Flächenversiegelung in bisher ungekannten Ausmaß sind beabsichtigt. Die negativen Folgen dieser einseitigen Förderung des Straßenverkehrs, wird durch vermehrten Luftverschmutzung, umfangreicher Verlust an Biosphäre und das Massensterben von Vögel und Insekten im Städtedreieck Augsburg – Ingolstadt und München nicht beachtet.
Jedoch wird auch dieser weitere massive Straßenbau die Autoverkehrsprobleme nicht lösen. Genausowenig wie in den letzten 60 Jahren davor.
Nicht umsonst ist Bayern im Bundesländerindex Mobilität und Umwelt von Platz 15 (2016/2017) auf den letzten Platz 16 von 16 Bundesländern zurückgefallen.
Das BBSR zur (ÖV-) Nahversorgung kommt in ihrer regionalen Detailstudie zu einem vergleichbaren negativen Ergebnis.

Gerne wird immer aus politischer Seite behauptet, dass der ÖPNV viel zu teuer und zu langsam sei und sich nicht lohne! Diese politische Aussage stimmt so nicht. Wir haben es anhand von aktuellen Fahrplänen aufgezeigt. Der ÖPNV ist auf vielen Verbindungen gleichschnell oder schneller als das Auto. Unsere Reisezeitvergleich verdeutlichen dies anschaulich.
Wir haben in Deutschland also kein Verkehrsproblem, sondern ein politisches Autoverkehrsproblem. Wir haben jedoch einen völlig unterentwickelten ÖPNV, der sich nicht entwickeln darf und daher weit hinter seinen Leistungsmöglichkeiten zurückbleibt.
Informationen zum Thema Kostenwahrheit Auto vs. ÖPNV finden Sie hier.

Politisch wirbt man mit den bayerischen Landschaften sehr gerne für den Tourismus. Der Tourismus soll jedoch, mangels öffentlicher Mobilitätsalternativen, dann mit dem fossilen Auto anreisen.  Hier stellen sich die selbst geschaffenen Zwänge und Abhängigkeiten der zunehmenden Verlagerung des Personen- und Warenverkehrs von der Schiene auf die Straße sehr gut dar. Statt Naturerlebnis gibt es Straßenbau und Großparkplätze mit montonem Straßenbegleitgrün und großflächige Gewerbeflächen und Erlebnistankstellen mit Junk-Food-Abfütterung. Rettet das Goachat

Auch hier wollen wir kurz anhand der Paartalbahn darstellen, wie umfangreich diese Verlagerung vom ehemals leistungsfähigen Schienenverkehr auf die Straße diesen Kreislauf der Landschaftsverbrauches durch den Straßenbau negativ befördert wird.
Dabei ist die Lösung des fossilen Autoverkehrs für die Landkreise Aichach-Friedberg, Neuburg-Schrobenhausen und Dachau leicht, schnell und preiswert zu lösen: Mit einer sofortigen MVV-Schnellbuslinienverbindung als Vorläuferverbindung zu den Bahnhöfen im MVV-Raum und als Folgeprojekt eines S-Bahnlückenschluss zur Paartalbahn innerhalb von 8 Jahren.
Und: Der politisch vorsprochene Vollausbau der Paartalbahn muss endlich umgesetzt werden. Technisch ist dies kein Problem. Am Geld liegt es nicht. Es fehlt einzig der politische Wille.

Oder um Ludwig Thoma zum Thema Eisenbahnverkehr in Bayern zu zitieren:
“…. Mit Beginn des Bahnbaus im Jahre 1910 verfasste er unter der Überschrift -Verkehr in Bayern – einen sehr kritischen Artikel über diese Bahnlinie nach Altomünster. Darin beklagt er zunächst, dass man nicht “…frischweg eine Vollbahn von Dachau nach Aichach gelegt hat, die nach allen Seiten hunderfältigen Nutzern spenden könnte”. Solche Bahnen sind nach seinen Worten schon seit Jahrzehnten nicht mehr im “Königreich” angelegt worden. “Viel lieber baut man bald diesem, bald jenem Abgeordneten für seine Wähler Gefälligkeistbahnen….”
Zietiert nach: Drehscheibe des Südens – Eisenbahnknoten München, Peter Lisson u.a., 1991, Hestra-Verlag
Viele Mobilitätsprobleme sind so einfach zu lösen, dass sich offensichtlich die Verkehrspolitik weigert diese einfachen Lösungen zu verstehen.
Eine verkehrspolitische Sicht, die heute noch aktuell ist; und auch heute fehlt noch immer die Weitsicht ausserhalb der Autofrontscheibe. Nur wird statt den damaligen politischen Gefälligkeitsbahnen, politisch den Gelben Autobahnen angedient.

Diese Homepage möchte mit einer guten Portion gesunden Menschenverstandes das Thema nachhaltige E-Mobilität, Multimobilität beleuchten und dem Ausbau der Paartalbahn, sowie dem S-Bahnlückenschluss Aichach – Altomünster eine neue Ausrichtung und neuen Schub geben.
Sie dient der Förderung der echten öffentlichen und nachhlatigen Elektromobilität, des Umweltschutzes, des Landschaftsschutzes und zur Förderung einer sauberen Luft durch öffentliche Elektromobilität.

Die Bürger (ob Laien, Fahrgäste oder Fachmann), die Anliegergemeinden und deren Umland, sowie Gewerbe, Industrie und Verkehrsanbieter, Fahrgast- und Naturschutzverbände werden zur Mitarbeit eingeladen. Es sollen die Fahrgastbedürfnisse, die Infrastrukturplanungen, der Infrastrukturbedarf und die menschenfreundliche Stadtentwicklung an der Paartalbahn zusammengeführt werden. Ziel ist eine menschen- und umweltgerechte nachhaltige Mobilität aus Bürgerhand.

Wir suchen Unterstützer für diese Vorhaben, damit wir dieses bürgernahe Informationsangebot weiter ausbauen und weitere Gutachten und fachkundige Ausbaupläne für ihre nachhaltige Elektromobilität einfügen können. Eine Gründung einer Bürgerinitiative zur Förderung diese Projektes sollte durch die Bürger angestrebet werden.
Die Zukunft des nachhaltigen Öffentlichen Personennahverkehr sollte nicht von der Autolobby gestaltet werden und er hat kein Monopol auf neue Arbeitsplätze.

Jobmotor Öffentlicher Verkehr – Zukunftsfähig – Modern – Nachhaltig – Umweltfreundlich
Eine Auswahl:
Schienenjobs.de
Bahn frei für Ihre Zukunft
ÖPNV U-Bahn, Bus und Tram
Busfahrerjobportal
… und viele weitere zukunfsfähige Stellen für den nachhaltigen und umweltfreundlichen Öffentlichen Verkehr im Bereich Ausbildung, Technik, Planung, Service und Instandhaltung.
Sie dürfen es glauben! Auch im politisch ausgerufenem “Bayern ist ein Autoland” und “Der Diesel hat Zukunft”-Autoindustrie in Bayern, gibt es in Wirklichkeit sehr viele echte zukunftsfähige moderne Arbeitsplätze und Ausbildungsberufe in Bayern.

Deshalb Fördermitglied und Spender werden.

Spender gesucht:
Die Autolobbypolitik verweigert bisher eine objektive weiträumige nachhaltige und umweltfreundliche elektromobile ÖPNV-Mobilitätsplanung. Wir wollen als Information für die Bürger über die Paartalbahn und dem S-Bahnlückenschluss ein Fachgutachten erstellen lassen. Dazu benötigen wir ihre Spende in Höhe von ca. 10 000 .-€. Es dient dazu, ein Fachgutachten als  ÖPNV-Leistungspotentialinformation, als Entscheidungshilfe und Planungsmitsprache für die Bürger, zur Verfügung zu stellen. Aus dem Dieseleisenbahnland Bayern kann eine moderne elektromobile Eisenbahn entwickelt werden.

Hinweise zur fachlichen Erweiterung und fachlich- sachlichen Korrektur sind erwünscht:
Diese Homepage erhebt nicht den Anspruch einer vollständigen fachlichen oder gar wissenschaftliche Ausarbeitung.

Beruhigender Hinweis für autolobbynahe Parteien:
Wir setzen uns für den nachhaltigen und umweltfreundlichen elektromobilen ÖPNV als öffentliche Daseinsvorsorge, im Rahmen der Gemeinwohlökonomie ein. Weswegen wir für unsere Arbeit zur gemeinwohlorientierten Aufklärung von Mobilitätsalternativen, Schaffung und Erhaltung von umweltfreundlicher öffentlicher Mobilitäts-Daseinsvorsorge und deren Arbeitsplätzen, 0,00 € staatliche Förderung, und 0,00 € steuerlich geförderte Projektfinanzierunge erhalten. Auch nicht von der EU oder von Dritten.
Autolobbyvereine und Straßenbauvereine erhalten beispielsweise diese finanziellen steuerlichen Vorteile selbstverständlich weiterhin vollumfänglich unbegrenzt aus allen EU, Bundes- und Länderfördertöpfen.
Wir dagegen finanzieren uns zu 100% aus Spenden von natürlichen Personen und unserer ehrenamtlichen Arbeit für eine zukunftsfähige, umwelt- und menschengerechten öffentlichen Mobilität.
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